Die Übergabe ist in fünf Tagen, das Parkett hat Laufspuren, und der PVC-Boden in der Küche ist grau statt hell. Genau für solche Lagen reinigen und pflegen wir Böden in Düsseldorf und den Nachbarstädten: Grundreinigung und Einpflege für Linoleum, PVC und Vinyl, Intensivpflege und Nachölen für Parkett. Das kostet erfahrungsgemäß 4 bis 15 € je m², brutto, ohne Pflegemittel und je nach Belag, Stand September 2026. Auftraggeber sind Mieter vor dem Auszug, Vermieter vor der Neuvermietung, Käufer vor dem Einzug, Praxen und Hausverwaltungen.
Wann Pflege genügt und wann ein neuer Boden fällig ist
Pflege lohnt sich, solange der Schaden in der Oberfläche liegt und nicht im Belag selbst. Ein matter, grauer, fleckiger Boden ist meist nur verschmutzt oder trägt zu viele alte Pflegeschichten.
Beim ersten Blick unterscheiden wir drei Fälle. Im ersten liegt der Schmutz auf der Oberfläche, und eine Grundreinigung mit neuer Einpflege holt den Boden zurück. Im zweiten ist die Schutzschicht dünn geworden, bei Parkett etwa der Lack in Laufwegen oder das Öl vor dem Sofa. Dann hilft Nachölen oder ein Zwischenschliff mit neuer Lackschicht. Im dritten gehen Kratzer, Dellen oder Wasserflecken ins Material. Dann ist ein Parkettschliff, eine Reparatur einzelner Stellen oder ein neuer Belag der richtige Weg.
Das sagen wir ehrlich beim Termin, auch wenn die kleinere Arbeit dabei herauskommt. Ein Boden, der nach der Pflege wieder zwei, drei Mietperioden hält, ist für den Vermieter das bessere Geschäft als ein neuer.
Grundreinigung und Einpflege elastischer Böden
Linoleum, PVC, Vinyl und Kautschuk werden mit der Zeit nicht kaputt, sondern zugesetzt. Die Grundreinigung trägt Schmutz und alte Pflegefilme ab, die Einpflege legt einen frischen Schutz darauf.
Wir räumen die Fläche, kehren und saugen. Dann tragen wir einen Grundreiniger passend zum Belag auf und lassen ihn einwirken. Mit der Einscheibenmaschine und einem geeigneten Pad lösen wir die alten Schichten. Die Schmutzflotte saugen wir mit dem Wassersauger ab und wischen mit klarem Wasser nach, bis keine Reste bleiben. Nach dem Trocknen bringen wir die Einpflege in dünnen Schichten auf.
Jeder Belag verlangt dabei eigene Mittel. Linoleum pflegt man mit pH-neutralen oder leicht sauren Produkten, weil starke Laugen die Oberfläche angreifen. PVC und Vinyl vertragen mehr, aber viele moderne Beläge tragen eine werkseitige Vergütung, die keine Beschichtung braucht. Kautschuk bekommt eigene Pflegemittel, die den Belag geschmeidig halten. Maßgeblich ist immer die Pflegeanleitung des Herstellers. Wo sie fehlt, testen wir an einer unauffälligen Stelle.
Parkett auffrischen: Intensivpflege, Nachölen, Zwischenschliff
Bei Parkett hängt die Pflege an der Oberfläche. Geöltes Holz wird nachgeölt, lackiertes Holz wird gereinigt und bei dünnem Lack neu beschichtet.
Geöltes Parkett wird mit der Zeit stumpf, besonders in Laufwegen. Nach einer Intensivreinigung tragen wir ein Pflegeöl auf, arbeiten es mit der Maschine ein und nehmen den Überschuss ab. Das Holz wirkt danach wieder satt, und Wasser perlt wieder ab. Wie lange die Fläche danach frei bleiben muss, hängt vom Öl ab. Je nach Produkt sind das einige Stunden bis mehrere Tage, und Teppiche kommen erst nach der Zeit zurück, die der Hersteller nennt.
Lackiertes Parkett bekommt eine Intensivreinigung und eine Pflegeemulsion, die kleine Kratzer füllt und den Glanz vereinheitlicht. Ist der Lack in Laufwegen durchgelaufen, reicht das nicht mehr. Dann schleifen wir die Oberfläche fein an und tragen eine neue Lackschicht auf. Der Vollschliff bis aufs blanke Holz ist erst nötig, wenn das Holz selbst grau geworden ist.
Welche Oberfläche für welchen Raum besser passt, erklärt der Ratgeber Parkett ölen oder versiegeln.
Wer uns für die Pflege holt
In Düsseldorf sind es vor allem vier Anlässe, zu denen wir für die Pflege kommen.
Die Wohnungsübergabe. In Bilk, zwischen Universität und Kliniken, wechseln kleine Wohnungen oft den Mieter. Der Boden ist nach ein paar Jahren nicht kaputt, aber müde: Stuhlkratzer, graue Laufstraßen, Flecken vor der Küchenzeile. Hier reicht häufig eine Grundreinigung oder ein Nachölen.
Die Neuvermietung. Vermieter in Heerdt oder Oberbilk wollen zwischen zwei Mietern wissen, ob der Boden noch eine Runde schafft. Wir schauen ihn an und sagen, ob Pflege genügt oder ob ein neuer Belag für die ganze Wohnung sinnvoller ist.
Die Praxis oder Kanzlei. Linoleum in Golzheim oder Derendorf braucht nach einigen Jahren eine Grundreinigung mit frischer Einpflege. Die Arbeit legen wir auf den Abend oder das Wochenende.
Das Treppenhaus der Wohnanlage. In Wohnanlagen in Erfttal in Neuss liegt im Treppenhaus oft noch der erste Kunststoffbelag aus der Bauzeit. Eine Grundreinigung, Stufe für Stufe, lässt den Belag für die Eigentümergemeinschaft oft noch Jahre im Dienst.
Preise für Reinigung und Pflege, Stand September 2026
Die Zahlen sind Erfahrungswerte für Düsseldorf und Umgebung, brutto. Pflegemittel und Öl stehen im Angebot getrennt.
| Arbeit | Preis |
|---|---|
| Grundreinigung und Einpflege elastischer Böden (Linoleum, PVC, Vinyl, Kautschuk) | 4–9 € je m² |
| Parkett-Intensivpflege, Nachölen | 8–15 € je m² |
| Parkett schleifen und versiegeln oder ölen (zum Vergleich) | 30–50 € je m² |
| Parkettreparatur, einzelne Stäbe tauschen | 150–400 € je Stelle |
| Sockelleisten nachsetzen, ohne Material | 8–16 € je laufendem Meter |
Der Vergleich mit dem Schliff zeigt, warum der Blick zuerst der Pflege gilt. 25 m² Parkett schleifen und versiegeln liegen nach unserem Kostenrechner erfahrungsgemäß bei 950 bis 1.650 €. Dieselbe Fläche intensiv zu pflegen und nachzuölen kostet nur einen Bruchteil davon. Für sehr kleine Flächen berechnen Betriebe meist eine Anfahrts- oder Mindestpauschale.
Ablauf eines Pflegetermins
Wir sehen den Boden vor dem Angebot an, denn erst dann ist klar, was Pflege leisten kann. Der Termin dafür ist kostenlos und dauert meist 30 bis 60 Minuten.
Dabei prüfen wir den Belag, die Oberfläche und die Schäden, testen bei Bedarf an einer kleinen Stelle und sagen, ob Pflege, Zwischenschliff oder Schliff der richtige Weg ist. Das Angebot kommt als Festpreis. Am Pflegetag sollten die Räume leer sein, Möbel können wir nach Absprache rücken. In der Regel genügt ein Termin für eine Wohnung; bei Öl und Einpflege kommt die Trocknungszeit dazu. Zum Schluss erklären wir, wie der Boden bis zur nächsten Pflege gereinigt wird, und lassen die Pflegehinweise da.
Was einem Boden bei der Pflege schadet
Falsche Pflege kann einem Boden schneller schaden als die Abnutzung. Auf diese Punkte achten wir, und die geben wir Ihnen mit.
Zu viel Wasser auf Holz. Parkett und Kork wischt man nebelfeucht, nicht nass. Stehendes Wasser an Fugen lässt Stäbe quellen.
Das falsche Mittel. Ein Allzweckreiniger mit Wachs auf lackiertem Parkett hinterlässt einen Film, der Schmutz bindet. Eine starke Lauge auf Linoleum macht die Oberfläche rau. Wir fragen deshalb, womit bisher gewischt wurde.
Zu viel Pflegemittel. Wer jede Woche Pflege aufträgt, baut Schicht um Schicht auf, bis der Boden grau und schmierig wird. Die Grundreinigung setzt diesen Aufbau auf null zurück.
Rutschgefahr. In Treppenhaus und Praxis darf die Einpflege den Boden nicht glatt machen. Wir wählen Produkte, die zum Belag und zur Nutzung passen.
Unklare Beläge. Graue Platten unter einem Teppich in einem Haus der 1960er Jahre behandeln wir nicht mit der Maschine, bevor klar ist, was sie sind. Warum, steht auf der Seite Asbest und Teerkleber.
Pflege in der Mietwohnung
Normale Abnutzung durch vertragsgemäßen Gebrauch muss der Mieter nicht ersetzen, so steht es in § 538 BGB. Laufspuren, leichte Kratzer und ein matter Lack nach Jahren gehören meist dazu.
Nach übereinstimmenden Berichten hat der Bundesgerichtshof 2010 entschieden (VIII ZR 48/09), dass das Abschleifen und Versiegeln von Parkett keine Schönheitsreparatur ist. Steht diese Pflicht im vorgedruckten Mietvertrag, hält die Klausel danach nicht. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht, und die geben wir auch nicht. Häufig einigen sich Mieter und Vermieter aber darauf, den Boden vor der Übergabe fachgerecht reinigen zu lassen. Mehr dazu im Ratgeber Boden in der Mietwohnung.
Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen
Unsere Pflege endet dort, wo der Boden nicht mehr aus Holz, Kork oder elastischem Belag besteht. Für diese Fälle nennen wir Ihnen den passenden Weg.
- Terrazzo, Naturstein und Fliesen: Schleifen, Polieren und Kristallisieren von Stein und Terrazzo macht ein Stein- oder Fliesenfachbetrieb.
- Holzterrasse und Balkon: Dielen im Außenbereich reinigt und ölt ein Garten- oder Terrassenbauer.
- Garage und Werkstatt: Beschichtete Industrieböden pflegt und erneuert ein Beschichtungsbetrieb.
- Nach einem Wasserschaden: Ist Wasser unter den Boden gelaufen, trocknet ein Fachbetrieb Estrich und Dämmung, bevor über Pflege oder Austausch entschieden wird.
Wo wir Böden pflegen
Reinigung und Pflege übernehmen wir in ganz Düsseldorf und im Umland. Diese Orte haben eigene Seiten mit ihren typischen Fragen:
- Bilk: Boden vor der Wohnungsübergabe auffrischen statt erneuern.
- Heerdt: Belagwechsel für Vermieter zwischen zwei Mietern.
- Hilden: Parkett schleifen und die Frage nach Öl oder Lack.
- Golzheim: Linoleum in Praxis, Kanzlei und Büro.
- Neuss: Treppenhaus und Flure in der Wohnanlage.
- Oberkassel: altes Stab- und Fischgrätparkett im Gründerzeithaus.
- Grafenberg: alte Terrazzo- und Fliesenböden der 1920er und 1930er.
Wo Sie tiefer einsteigen können
- Parkett schleifen: wenn Pflege nicht mehr reicht und das Holz neu aufgebaut werden muss.
- Parkett ölen oder versiegeln: welche Oberfläche wie viel Pflege braucht.
- Linoleum und PVC verlegen: wenn der elastische Boden nach der Grundreinigung doch neu soll.
- Boden in der Mietwohnung: wer beim Auszug was schuldet.
- Parkett reparieren: einzelne Stäbe tauschen statt die ganze Fläche.
Kurzer Blick, klare Antwort
Sie wollen wissen, ob Ihr Boden noch zu retten ist, bevor Sie einen neuen kaufen? Ein Anruf unter 0231 989 43846 genügt, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Wir sehen uns den Boden an, testen an einer kleinen Stelle und sagen, was Pflege bringt. Anfragen per Text nimmt das Formular unten entgegen.
